abgesichertWenn man im Urlaub einen Mietwagen ausleihen will, sollte man sich rechtzeitig Gedanken über die richtige Absicherung des Mietautos machen. Vor allem jetzt, zu Weihnachten, werden viele an die Dienste der Mietwagenfirmen angewiesen. Der richtige Versicherungsschutz kann dem Mieter im Falle eines Falles viel Ärger ersparen. Darüber hinaus sollte man Mietwagen von Unternehmen mieten, die auf dem Markt bekannt sind. Was eine richtige Versicherung ist, worauf man diesbezüglich bei einer Wagenvermietung achten muss und wie man sich bei einem Schadenfall richtig verhält, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Die Höhe der Deckungssumme ganz wichtig

In der Regel beinhaltet die Buchung eines Mietwagens auch die Haftpflichtversicherung, die zu den inklusiven Leistungen der Mietwagenfirma gehört. Dank der Haftpflichtversicherung ist man im Urlaub gegenüber Personenschäden, Fahrzeugschäden beim Unfallgegner und den Sachschäden von Dritten abgesichert. Dabei wird es selten erwähnt, dass die Deckungssumme je nach Land und Mietwagenunternehmen stark in der Höhe schwanken kann. In den Staaten zum Beispiel ist die gesetzlich festgesetzte Deckungssumme bei einer Haftpflichtversicherung sehr niedrig, sie variiert noch dazu stark vom Bundesstaat zu Bundesstaat. Deswegen wird es empfohlen, eine Zusatzversicherung – „Supplementary Liability Insurance“ – auf mindestens 1 Million Dollar zu erhöhen, wenn man in den USA einen Wagen mieten will.

Vollkasko ohne Selbstbeteiligung nehmen

Bei der Mietwagenbuchung sollte man am besten die Vollkaskoversicherung ohne Selbstbeteiligung in Erwägung ziehen. Somit sind die Schäden am Wagen oder bei einem Unfall abgesichert. Bei einem Schadensfall bekommt man die Selbstbeteiligung von der Vermittlungsfirma zurück. Man bezahlt einfach die Schadenskosten beim Wagenvermittler vor Ort und reicht die Rechnung dann nach der Rückkehr fristgerecht beim Mietwagenvermittler ein. Er übernimmt die entstandenen Kosten und zahlt den Beitrag aus.

Rundum versichert durch Zusatzversicherungen

Damit man im Urlaub ruhig schlafen kann, kommen noch zusätzliche Versicherungen in Betracht. Man kann beispielsweise zusätzliche Versicherungsleistungen für Glas, Reifen, Dach oder Unterboden beantragen. Empfehlenswert ist auch der Abschluss einer Diebstahlschutzversicherung ohne Selbstbeteiligung. Bei der Fahrzeugbuchung sollte man allerdings prüfen, welche Versicherungen im Endeffekt abgeschlossen wurden. Nicht selten kommt es dazu, dass die Vermieter am Zielort versuchen, dem Mieter zusätzlich Versicherungen zu verkaufen, die schon bei der Online-Buchung abgeschlossen wurden. Darauf sollte man auf keinem Fall reinfallen: Im Internet abgeschlossene Versicherungsleistungen werden immer von entsprechenden Vermietern abgedeckt und müssen am Zielort nicht nochmal gekauft werden.

Was tun bei einem Unfall

Als erstes verständigt man immer die Polizei vor Ort, von der man einen genauen Unfallbericht fordern soll. Des Weiteren setzt man den Vermieter über den Unfall in Kenntnis. Bei der Fahrzeugrückgabe soll der Vermieter einen Schadensbericht und die Rechnung aushändigen. Den Polizei- und Schadensbericht sowie die Rechnung aufbewahren und nach der Rückkehr fristgerecht bei dem Autovermittler abgeben.