ImmobilierDeutschland erlebt derzeit einen wahren Immobilienboom, denn in vielen Gegenden wird massiv in Energiesparmaßnahmen investiert oder ganze Viertel werden zugunsten neuer Siedlungen abgerissen, die das Wohnumfeld entsprechend heben. Dies alles bringt selbst in Bereichen, die in den letzten Jahren gerade für günstige Mietpreise bekannt waren, wie beispielsweise Berlin oder Potsdam, eine Steigerung des Mietspiegels mit sich. Manche werden nun gezwungen sein, auf einer kleineren Grundfläche zu leben oder aber in Vororte umzuziehen, die noch günstiges Wohnen ermöglichen.

Klar ist natürlich, dass es viele Beteiligte bei dieser modernen Völkerwanderung gibt, von den Zentren der Städte in das Umland und die Vororte zu ziehen. Es gibt so gar für normale Wohnungen mittlerweile lange Wartelisten beziehungsweise harte Auseinandersetzungen, die bei Massenbesichtigungen ausgefochten werden. Im Mittelpunkt aber sollten die Rechte der Mieter stehen, denn ein falsch aufgesetzter Vertrag kann ganz schnell viel Geld kosten. Mit diesem Beitrag möchten wir Ihnen eine Checkliste geben, um Sie als Mieter ausreichend über die Besonderheiten zu informieren.

Wohnung gefunden, und jetzt?

Nicht jeder ist in der Lage, in ein Haus zu investieren und die monatlichen Raten als Mietersatz zu nehmen, um später über Eigentum zu verfügen – ein Haus kaufen auf s-immobilien.de. Wir möchten daher Anhaltspunkte geben, die die wichtigsten Punkte zum Gegenstand haben.

  • Der Makler: Wenn aufgrund der Vermittlung eines Maklers ein Mietvertrag zustande kommt, so hat dieser auch Anspruch auf eine entsprechende Provision. Für Besichtigungen, weitere Anfahrten oder andere Dinge darf ausdrücklich nichts verlangt werden, es sei denn, dies wurde vorher so vereinbart. Sollte dieser zugleich Eigentümer sein, so entfällt die Provision zusätzlich.

 

  • Der Mietvertrag: Achten Sie darauf, alle mündlichen Abreden auch in den Mietvertrag mit einzubinden. In der Regel sind solche unbefristet und können mit 3 Monaten Frist gekündigt werden. Besonders bei privaten Vermietern werden häufig Klauseln, beispielsweise zu Schönheitsreparaturen, eingebracht und sind ungültig. Im Streitfall müssen Sie sich nicht daran halten, da diese Klauseln Sie über Maß benachteiligen würden.

 

  • Die Mieterhöhung: Hier müssen gewisse Formalien eingehalten werden. Jeder Vermieter muss grundsätzlich einzeln unterschreiben. Außerdem muss ein Zeitraum von 12 Monaten eingehalten werden, denn erst danach darf objektiv wieder erhöht werden. Kontrollieren Sie unbedingt die Größe der Wohnung und prüfen Sie einen Umzug, denn im Monat der Ankündigung sowie zwei Monate danach haben Sie Zeit, auf dieses Angebot einzugehen oder fristlos zu kündigen.

In Kontakt treten

Bei Umbauten oder eigenständigen Renovierungen halten Sie vorher Kontakt mit dem Vermieter, um dies abzuklären. Sie ersparen sich dadurch zusätzlichen Ärger, wenn es beim Auszug um die Übergabe der Wohnung geht. Nicht alles, was im Laufe der Zeit anfallen kann, muss zwangsläufig im Vertrag festgehalten werden.