Rauchmelder

Rauchmelder können leben retten. - © TDLacoste by Wikimedia

Was in anderen Ländern schon längst selbstverständlich ist, wird hierzulande langsam Pflicht. Zumindest in neun Bundesländern müssen Wohnungen (Neubauten oder Umbauten) mit Rauchmeldern ausgestattet werden. Weitere werden folgen. Dass Rauchmelder nachgewiesen Leben retten, hat sich in der Vergangenheit oft bestätigt. Wenigstens in allen Fluren und Schlafzimmern sollte sich daher jeweils ein Gerät befinden, dass Alarm schlägt, sobald sich Rauchgas entwickelt. Denn nur dann haben die Bewohner die Möglichkeit, die Wohnung noch zu verlassen, bevor das Feuer ausbricht. Nachgewiesen sterben bei Wohnungsbränden die wenigsten Menschen am Feuer selbst, sondern bereits vorher an einer Rauchgasvergiftung.

Verantwortlich für die Installation der Rauchmelder ist zunächst der Eigentümer. Ist es jedoch im Mietvertrag verankert, muss sich der Mieter selbst um Installation und Wartung der Geräte kümmern. Letztendlich ist die Regelung zwischen den Bundesländern unterschiedlich, eine einheitliche Entscheidung existiert bisher nicht. Der Vermieter kann die Anschaffungskosten auf die Miete umlegen, was aber angesichts der geringen Menge eher unwahrscheinlich sein dürfte. Die Wartung fällt unter die Betriebskosten und kann ebenfalls auf die Mieter umgelegt werden. Ein Mieter muss jedoch nicht warten, bis sein Vermieter die Rauchmelder in seiner Wohnung installiert. Er kann jederzeit selbst tätig werden und sich somit vor den Gefahren eines Feuers schützen. Eine Einwillung des Vermieters benötigt er dafür nicht.